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körperbewusstsein
ist ein sanftes bewegungskonzept, das unsere achtsamkeit schult. im vordergrund
steht die beobachtung unseres körpers und unserer interaktion mit uns
selbst und anderen. tauchen themen auf wie etwa leistungsdruck, können
wir beobachten, welche auswirkungen sie auf unseren körper und unser
verhalten haben. so entsteht ein bewusster umgang mit uns selbst, ohne dieses
thema verändern zu müssen.
bewegungen verschaffen uns die möglichkeit unseren gefühlen raum zu geben. durch die annahme dieser und der akzeptanz bringen wir die lebensenergie in uns zum fließen. hierzu ein zitat von p. schellenbaum, der den zusammenhang des körpers und den emotionen hier bildlich zum ausdruck bringt.
"je lebendiger ihr körper ist, desto lebendiger sind ihre emotionen. in einem gepanzerten brustkorb zum beispiel können sich die flügelschläge der liebe nicht fortpflanzen. ein harter bauch stemmt sich gegen die vibration der lust und die brandung der wut. ... kurz, die emotionalität ist auf den körper angewiesen, um sich bewegen zu können. in der momentanen bewegung sind körper und seele vollig eins."
p. schellenbaum, abschied von der selbstzerstörung - befreiung der lebensenergie.
die energie folgt der aufmerksamkeit. ich lenke die aufmerksamkeit der teilnehmerInnen, stelle fragen wie sie sich in ihrem körper fühlen, wie es sich anfühlt so zu sein. dies hilft uns, unseren körper und unsere grenzen zu spüren.
in dieser ruhe werden wir beobachten, wie bewegt unser körper ist.
wenn wir unserem körper erlauben, den impulsen zu folgen, entsteht heilsame
bewegung, die das gesamte system ausgleicht.
körperbewusstsein meint mit sich in kontakt kommen, sich zu spüren
und dem körper aufmerksamkeit schenken.
bewegung wird uns dann bewusst, wenn wir selbst zur ruhe kommen.
wir gehen auf eine entdeckungsreise, spüren dem atem nach und machen
uns bewusst, was als selbstverständlich gilt. wir bringen licht in unseren
brustkorb, folgen der bewegung des atems und entdecken so unsere grenzen aus
dem innen.
der atem ist ausdruck dafür, wie wir mit unserer umwelt in verbindung
stehen. wenn wir unseren atem in fluss bringen, kommt auch unser leben in
fluss.
partnerübungen vermitteln uns bewegungsformen anderer. sie bringen uns mit anderen in resonanz. dieses erkennen und wahrnehmen anderer gibt uns die möglichkeit, auch unsere eigenen bewegungsmuster neu zu betrachten.
gegenstände
wie bälle, stangen und ähnliches, schränken uns in unserem
handlungsspielraum ein. wir müssen uns an ihre form und dynamik anpassen,
unsere gewohnten bewegungsmuster verlassen. dadurch erkennen wir unsere flexibilität
auf die umwelt zu reagieren.
sie bringen einsicht und bewusstheit in das erlebte und geben uns die möglichkeit, in die welt der anderen zu sehen oder die eigene welt mit anderen zu teilen.