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durch
bewegung aus der ruhe heraus wird die quantität der information, die
unser nervensystem zu verarbeiten hat, reduziert. wir öffnen uns für
die wahrnehmung der minimalsten bewegungen.
wir entwickeln körperbewusstsein aus dem heraus ein heilsamer umgang
mit uns selbst und unserer umwelt erwächst.
die ruhe ermöglicht die aktivierung des parasymphatischen nervensystems. unsere organe haben zeit sich zu regenerieren und die selbstheilungskräfte werden aktiviert.
die ruhe und die bewusste auseinandersetzung öffnen auch dieses system. es wird empfänglich für andere bewegungsmuster. durch die vielfalt der möglichen bewegungen gelingt es uns, auch in unserem alltag flexibel auf neue situationen zu reagieren, ohne unseren bewegungsapparat unter stress zu bringen. so wird unser system allmählich immer weicher bis eine nötige und gesunde spannung erreicht ist.
der bewusste umgang mit der atmung während der übungseinheiten verschafft uns einen zugang zu unserem natürlichen tempo. wir bringen unser handeln in fluss, ein fließen das frei von kontrolle ist. durch unsere atmung nehmen wir lebensenergie in uns auf, die gleichzusetzen mit der aufnahme des lebens selbst.
„...der wichtigste kurstag ist der sechste...“ so die aussage
eines lehrers eines fünf-tägigen seminares.
es ist die größte übung, gelerntes in unseren alltag zu integrieren.
mit einem offenen system durch den alltag zu gehen, ist At wie eine immerwährende
meditation. es braucht die übung nicht mehr, das ganze leben wird zur
übung.