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NEWSLETTER NR.: 01/2008 
WIE NACHHALTIG IST UNSERE ERNÄHRUNGSWEISE? Ein Thema das die Welt im Moment beschäftigt ist der Klimawandel.

Der bildgebende Vergleich der Nutzung von Ressourcen ist der ökologische
Fußabdruck. Er zeigt in anschaulicher Weise den unterschiedlichen Verbrauch
der benötigten Fläche im Verhältnis zu den Einwohnern.
Würden wir wie bisher unsere Ressourcen nutzen würden wir etwa 1,25
Planeten benötigen. Eine alarmierende Zahl. Bedeutet dies doch, dass die
Fähigkeit der Regeneration unseres Planeten nicht mehr ausreicht um das
Ökosystem aufrecht zu erhalten. Noch alarmierender ist der Gedanke, dass,
wenn alle Menschen dieser Welt mit dem globalen Fußabdruck eines Österreichers
leben würden, bräuchten wir heute schon knapp 3 Planeten.
Der durchschnittliche Österreicher verbraucht in etwa 4,9 Hektar Land.
Um einen Vergleich zu schaffen, der durchschnittliche US-Amerikaner benötigt
etwa 9,6 Hektar, der durchschnittliche Afrikaner 1,1 Hektar, in den ärmeren
Gebieten Afrikas kommen die Menschen mit noch weniger aus. So benötigt
ein Einwohner aus Somalia nur noch 0,4 Hektar.
DER EINFLUSS DER ERNÄHRUNG AUF DEN ÖKOLOGISCHEN FUßABDRUCK
Ein Drittel des ökologischen Fußabdruckes wird durch die Ernährungsweise
beeinflusst. Rund 80% resultiert aus dem Verzehr von Fleisch und tierischen
Produkten wie Milch und Eier. Hierzu gehört erwähnt, dass sich die
Art der Tierhaltung entscheidend auf das Ausmaß des Ressourcenverbrauchs
auswirkt. Der Energieverbrauch steigt mit dem Einsatz von Kraftfutter.
Wer seinen eigenen Ökologischen Fußabdruck berechnen möchte
sei auf folgenden Link hingewiesen.
http://www.mein-fussabdruck.at/
WIR HABEN DIE WAHL!
Wir, die KonsumentInnen haben die Möglichkeit hier etwas zu verändern.
Unser Konsumverhalten trägt entscheidend dazu bei, wie nachhaltig wir mit
den uns zur Verfügung gestellten Ressourcen haushalten.
Entscheidend für einen gesunden Umgang mit der Ernährung ist das Bewusstsein
über jene Auswirkungen, die industriell gefertigte Nahrungsmittel haben.
„Sei die Veränderung die Du in der Welt sehen möchtest.“
Mahatma Gandhi
Ein bewusster Umgang mit der Ernährung bringt nebenbei bemerkt auch noch
ein Stück Wohlbefinden und vor allem Gesundheit. Im Workshop „Ernährung
aus ganzheitlicher Sicht“ beschreibe ich ein einfaches Konzept sich nachhaltig
und gesund zu ernähren. Wir werden uns unter anderem auch mit der Art der
Produktion im Bezug auf die energetische Qualität auseinandersetzen.
Weitere Informationen bezüglich Ernährung findest Du unter nachstehende
Links:
Info zum Workshop „Ernährung aus
ganzheitlicher Sicht“
Info zum Thema Ernährung
Info zum Thema Vegetarismus und Fleischkonsum
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DIE BEWEGUNG IN MIR - vom Rhythmus in mir und der Wechselwirkung zwischen Mensch und
Natur.
Was bewegt uns?
Was bewegt uns jeden Tag aufs Neue auf zu stehen und unseren Alltag zu bewältigen?
Irgendetwas in uns gibt uns einen Rhythmus vor. Ich meine es ist die Verbindung
mit dem Leben selbst – alles ist Rhythmus. Der Zyklus der Frau ist gekoppelt
an den Zyklus des Mondes. Der Rhythmus des Herzens an den der Atmung. Die Atmung
beeinflusst das Tempo des Herzens. Das Herz selbst hat ein eigenständiges
Nervensystem und ist nicht an den Kontrollmechanismus des Gehirns gebunden.
Solche Verbindungen begegnen uns in den unterschiedlichsten Formen. Wir sind
mit allem in ständiger Verbindung und abhängig von dem uns Umgebenden.
Weitere Beispiele sind der Tag und Nacht Zyklus, die Jahreszeiten u.v.m.
Folglich wirkt auch das rasante Tempo unserer Gesellschaft auf uns, insofern
als dass wir uns gegenseitig in dieses Tempo treiben. Ein Tempo das nicht mehr
mit den natürlichen Rhythmen in Verbindung ist. Wir scheinen vor allem
dadurch, wodurch wir uns unser Leben zu erleichtern glauben, entkoppelt von
der Natur zu sein.
DEN BLICK NACH INNEN RICHTEN
Wenn wir versuchen wollen, unserem natürlichen Tempo wieder nahe zu kommen,
sollten wir unsere Aufmerksamkeit wieder nach Innen richten. Das wahrzunehmen
was ist und nicht daran zu denken was noch alles auf uns wartet. Es benötigt
nicht viel Zeit, es ist nur ein einziger Moment.
Wenn wir dadurch still werden und uns auf unser Inneres besinnen entsteht
der Raum für die Wahrnehmung. Wir erkennen darin auch unsere eigene Bewegung,
die Bewegung der Atmung, unseren Herzschlag und die Bewegungen die zu jeder
Zeit unsere Gelenke ermöglichen.
Es ist die Kunst in diesem Moment zu leben, im Hier und Jetzt, die eine entscheidende
Veränderung in unser Leben bringen kann. Wir bekommen dadurch die Zeit,
auf uns und unsere Umwelt zu achten. Aus dieser Achtsamkeit für den Moment
gelingt es uns nachhaltig mit uns und unserer Umwelt zu leben.
Im Kurs „körperbewusstsein“ versuchen wir Wege zu finden, in
denen dieser Raum der Wahrnehmung entstehen kann. Aus diesem Raum entsteht die
Heilung, nicht nur für uns sondern auch für diesen Planeten der uns
Nährt und das Leben schenkt.
NIMM DIR ZEIT FÜR DICH:
Der Kurs „körperbewusstsein“ startet in Freistadt am 17.
September.
Nähere Informationen findest du hier.
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DIE RUHE IN UNS WIEDER FINDEN 
Unsere Welt ist schnell. Wir versuchen zu bewältigen alles in immer noch
schnellerer Zeit zu erledigen. Ein gutes Beispiel unserer Ideale ist im Sport
zu finden. Höher, schneller, weiter ist das Prinzip. Es wirkt auch in unseren
Alltag hinein und bewirkt, dass wir oft auch über unsere Leistungsfähigkeit
hinaus Grenzen überwinden.
Die Erfüllung dieser Ideale lassen uns hoffen von Außen wert geschätzt
und anerkannt zu werden.
Eine treibende Kraft, die uns von unserem Selbst, von dem Spüren des eigenen
Körpers und den Bedürfnissen unserer Seele immer weiter entfernen
lässt. Wir verlieren auf Grund der ständigen Reizüberflutung
den Kontakt zu uns Selbst.
Wer kennt es nicht?
Wenn wir von einem reichen und erfüllten Arbeitstag nach Hause kommen
und die Spannung des Tages einer Entspannung weicht – fühlen wir
uns dann nicht oft Leer? Es ist als würden wir in ein Loch fallen das wir
alsbald wieder durch Tätigkeiten füllen wollen.
Durch die Hingabe an diese Leere gelingt es uns wieder, sich dieser Leere, die
den Grundstein für die Selbstwahrnehmung legt, zu öffnen. Sich auf
den Zustand des „einfach sein“ einzulassen und sich diesen Zustand
in das eigene Leben herein zu holen schafft den Raum für die Selbstwahrnehmung.
Ich weiß aus eigener Erfahrung um die Schwierigkeit dieser Leere, diesen
offenen Raum des Selbst offen zu halten und an zu nehmen. Die Ablenkungen die
unser Leben bietet sind zahlreich und verlockend.
Wenn die Verlockung wieder einmal Besitz von mir ergreift, setze ich einfach
einen Schritt vor die Türe und gehe. Ich gehe einfach und nehme die Schönheit
unserer Erde in mich auf.
„Du gehst nicht, um irgendwo hinzugehen, sondern
nur, um zu gehen. Es gibt nichts zu erreichen – nur dies: in jedem einzelnen
Schritt anzukommen.“
Thich Nhat Hanh
Wenn Du mit mir gemeinsam in diese Erfahrung eintauchen
möchtest, lade ich Dich ein bei Vollmond schweigend zu gehen.
Wir wandern am 12. September 2008
Treffpunkt ist am Freistädter Hauptplatz, beim Brunnen um 1930.
Nähere Informationen findest du hier.
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