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NEWSLETTER NR.: 01/2010

ANKÜNDIGUNG FÜR DEN KURS "KÖRPERBEWUSSTSEIN"
Der Kurs Körperbewusstsein startet wieder am 27. Jänner 2010 und findet jeden Mittwoch von 1900 bis 2030 statt.

Ich lade euch ein auf eine Reise ins Innere eures Körpers. Im Vordergrund steht die Auseinandersetzung mit dem Becken - wobei hier der Fokus auf die Beweglichkeit und das Zusammenspiel mit dem Rest des Körpers liegt. Die Auseinandersetzung mit dem Becken ist eine Arbeit mit einer grundlegenden Energie. Eine Energie die an der Basis ansetzt, die uns in Verbindung bringt mit unseren Wurzeln und die einen erheblichen Einfluss auf unsere Haltung hat.
Wir werden in Ruhe und Langsamkeit diese Energie in die Übungen integrieren. Diese Ruhe wird uns helfen mit uns selbst in Kontakt zu treten und aus dieser Ruhe heraus einen Blick auf unsere Muster und Verhaltensweisen zu gewinnen. Dabei steht die Beobachtung im Vordergrund und nicht die Veränderung, welche von selbst geschieht.
Übungen mit Gegenständen schränken uns in unserer Handlungsfähigkeit ein, daraus werden sich neue Bewegungsmuster entwickeln. Übungen mit PartnerInnen eröffnen uns die Möglichkeit in andere Bewegungsmuster hinein zu spüren, dabei gelingt es uns, emphatisch auf andere ein zu gehen, aus dieser Empathie versuchen wir die neu entdeckten Bewegungsmuster in unserer Haltung und unseren Handlungen zu integrieren.

Ich freue mich auf euch.
Weitere Informationen findet ihr [..hier..].
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VOM SUCHEN UND FINDEN DER RUHE
Was in uns bringt uns in Verbindung mit unserem innersten und verhilft uns, unseren Drang nach Entwicklung zu erleben? Wir sind ständig auf der Suche, erleben, reflektieren, ...

„Wir können die Seele mit dem Wasser vergleichen. Wenn der Wind die Oberfläche des Wassers aufraut so ist die Tiefe nicht zu erkennen. Auf die Seele übertragen meint das: Wenn Gedanken und einhergehende emotionale Ansprüche einen Menschen beunruhigen, kann er sich in seinem Grund, in seiner Seele nicht erkennen. Erst wenn das Wasser klar und ruhig ist, wird es möglich, sich darin zu spiegeln und gleichzeitig in die Tiefe zu blicken.“
„Die Sprache der Seele verstehen“ von Daniel Hell – eine Geschichte, die von den Wüstenvätern überliefert ist

Ich stelle mir oft die Frage, wie ich selbst diese Ruhe in meinem Alltag integrieren kann. Erschwerend ist sicher unsere gesellschaftliche Situation, die geprägt ist von dem Drang nach Leistung, in der wir uns nach dem definierien was wir machen und ein Leben, das uns kaum eine Pause gönnt.
Wir entscheiden selbst ob wir diesen Weg gehen. Dennoch braucht es geraume Zeit, zumindest bei mir, dass ich vom Alltag meines Lebens herunter komme. Doch dann öffnet sich Raum in dem ich wieder in Verbindung komme mit dem was ich Leben nenne. Es ist ein bewusster schritt, der mich in Verbindung mit meinem Herzen und meiner Seele bringt und besser als jede Therapie ist.
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WARUM FRAUEN YOGA MACHEN UND MÄNNER ES BRÄUCHTEN
Verfasst von Mag.a Bettina Boxleitner, Klinische und Gesundheitspsychologin
Mit Auszügen aus „Weibliches Manifest“ von Maitreyi Piontek

Aufgrund unserer Geschichte im Patriarchat haben wir Frauen uns die männliche Qualität des Feuers vertraut gemacht. Das Feuer drängt unentwegt zum Höhepunkt. Es ist aktiv, bewegt und intensiv. Diese Energie war notwendig, um unsere Unterdrückung zu beenden und Gleichstellung zu erreichen. Viele Frauen sind heute daher dem Feuer vefallen und hoffen vergebens, dass der spannende, extrovertierte und oberflächliche Weg des Feuers sie in Kontakt mit ihrer Weiblichkeit bringt. Dies kann aber nicht funktionieren, weil die Energiequalität des Weiblichen das Wasser ist. Flüssig und fliessend zeigt es der Frau, dass sich die weiblichen Säfte und Energien in einem natürlichen Fluss befinden müssen. Im Fluss sein gibt Frauen ein weibliches Grundgefühl.

Energieübungen und Meditationen wurden überwiegend von Männern entwickelt und auf männliche Energiemuster (d.h. auf die Kontrolle des Feuers) abgestimmt. Für Männer ist es wichtig, dass sie diese Techniken praktizieren, um das Feuer (ihre Kräfte und sexuelle Energie) unter Kontrolle zu halten und in Bahnen zu lenken. Ansonsten kann es sehr destruktiv werden.

Frauen müssen nicht lernen, ihre Energien in vorgegebne Bahnen zu lenken. Anpassen können sich Frauen schon gut. Die weibliche Energie frei in ihrer Natürlichkeit fliessen zu lassen, das ist weibliche Heilung.

Wenn Frauen sich auf ihre weibliche Natur zurückbesinnen wollen, ist es unumgänglich, dass sie sich aur ihre eigenen Energiemuster wieder einlassen lernen. Der Kurs körperbewusstsein stellt einen konzeptfreien Raum dar, indem sich unser ursprüngliches Spüren von uns selbst und unserer Umwelt wieder entfalten kann.
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