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NEWSLETTER NR.: 02/2006

DIE SUCHE NACH DEM INNEREN KIND. (TEIL 2)

Wenn ich von dem "inneren Kind" spreche, so bezieht sich das nicht auf die Tendenz, einer "kindischen" und nicht ernst zu nehmenden Art unseren Alltag zu leben. Dem Kind entsprechen Eigenschaften wie die Lebendigkeit in uns, die Fähigkeit zum Wachstum, zur Kreativität, die Verbundenheit zu Leben selbst, eine bewertungsfreie Offenheit. Im Kind selbst finden wir alle diese Eigenschaften in einem natürlichen Ausmaß, sie sind mit den eigenen Gefühlen in Verbindung, sie spüren sich selbst noch. Kinder leben die Trauer, die Freude, den Zorn in dem "Moment", in dem sie ihn spüren, folglich sind sie auch noch in Verbindung mit dem Augenblick - es möchte von den Aufgaben der Zukunft noch nichts wissen und das Vergangene ist vorbei, seine Aufmerksamkeit widmet sich voll und ganz der Gegenwart in der es lebt. Mit dieser Einstellung erlebt ein Kind - und auch ein Erwachsener - den Moment und ist ohne Einschränkungen in Verbindung mit seinem Leben. Die gesamte Aufmerksamkeit richtet sich nach innen und der Tätigkeit des Moments.
Das "innere Kind" steht in einer engen Verbindung mit unserer Ursprünglichkeit, mit dem Leben ohne es bewerten zu müssen, es ist unser kreatives Potential, unsere Fähigkeit uns zu entwickeln.

"Ohne das Kind, das ihm hilft, sich ständig zu erneuern, würde der Mensch degenerieren. Wenn der Erwachsene sich nicht um Erneuerung bemüht, bildet sich rings um seinen Geist ein harter Panzer, der ihn gefühllos werden lässt, und damit verliert er schließlich sogar sein Herz." M. Montessori, Kinder sind anders, S112.

Wer sein "inneres Kind" verleugnet, verloren hat oder versteckt hält hat auch das Gefühl zu sich selbst zum Augenblick und zu seinem Spüren verloren. Wir wählen diesen Weg nicht freiwillig, er entsteht. Verantwortlich können viele Situationen oder Menschen sein. Auslöser für den Rückzug des "inneren Kindes" kann etwa der Schutz vor seelischen Verletzungen sein, der durch Zurückweisung, falsch verstandene Erziehung oder Erziehungswut entsteht.
In diesem Teil des Themas möchte ich auf die Abhängigkeit von Kindern hinweisen und einige Möglichkeiten, wie in dieser Interaktion zwischen Bezugsperson und Kind das "innere Kind" auf der Strecke bleiben kann.
Zunächst aber die Frage nach der Bedeutung der Abhängigkeit.
Abhängigkeit hat sehr oft den Ursprung in einer Frustration. Werden die natürlichen Bedürfnisse des Kindes, die aus einem inneren Impuls entspringen, versagt, so kommt es zu einer Störung der Entwicklung. Das Kind verliert das Gespür für seine natürliche Entwicklung, aus seinem inneren Antrieb. In der Hoffnung, das Versagte doch noch zu bekommen, macht sich das Kind von dem "Außen" - von jener Person, von der es insgeheim hofft, doch noch seine Bedürfnisse nach Liebe und Zuwendung zu bekommen - abhängig. Weiter noch, es verliert völlig den Bezug zu sich selbst, seinem inneres Potential zur selbstbestimmten Entwicklung.
Die Abhängigkeit kann nicht gleich gesetzt werden mit dem Angewiesen sein. Das Angewiesen sein beschränkt sich klar auf eine eingegrenzte Hilfestellung ohne Ohnmacht und sie beruht auf Gegenseitigkeit.
Suchen wir nicht die Abhängigkeit, weil wir Angst haben, das Eigene zu verlieren und weil wir den benötigten Schutz suchen?

"Die Angst ist der Leim, mit dem Menschen sich aneinander heften und in ihrer Bewegungsfreiheit verkleben." P. Schellenbaum, Aggression zwischen Liebenden.

Die Angst führt uns in die Abhängigkeit, sie versucht das fest zu halten, was wir nicht bekommen können und nicht bereit sind, Anderen zu geben.
Abhängigkeit - der Einfluss der Bindung zur Bezugsperson
Bedürftigkeit, Hilflosigkeit und Ohnmacht
Die Abhängigkeit, die solche Gefühle auslöst, sie hat ihren Ursprung im Säuglingsalter, entstehen in Situationen, in denen wir durchaus fähig wären für uns selbst Verantwortung zu übernehmen um mit Tatkraft unser Ziel zu realisieren. Anstelle von bejahender Spiegelung, emotionaler Wärme und dem Austausch tritt die Bezugsperson als Beschützer oder in der Rolle des Anklägers auf.
Dabei vergisst der Erwachsene, dass das Kind ein ihm zugrunde liegendes Potential zur Entwicklung innehat. Lassen wir hingegen zu, dass sich das Kind in einer selbst bestimmenden Art entwickeln kann, so müssen wir auch die "sensiblen Perioden" berücksichtigen. Perioden, in denen das Kind von sich aus bestimmt, was es in sein Leben aufnehmen möchte. Schränken wir das Kind in solchen Perioden ein, so wird dieses Potential des natürlichen Lernens gestört.
Hier wird zum ersten Mal Entwicklung unterbrochen, aus dem selbstständigen Kind, das sich nach seinem Innersten orientiert, wird ein Wesen, das sich mit der Welt und der Gesellschaft vergleicht. Aus der Orientierung wird ein Vergleichen mit Anderen. Eine Eigenschaft, die das Kind nötigt sich von seinen eigenen Bedürfnissen zu distanzieren. Eine Entfremdung vom kindlichen Selbst. Eine Trennung vom Selbst, um die Frustration und den damit verbundenen Schmerz zu ertragen. Das "innere Kind" geht damit nicht vollständig verloren, es bleibt lediglich verborgen.
Wir ziehen uns in uns selbst zurück, wenn wir statt Liebe nur das Notwendigste bekommen, um am Leben zu bleiben (etwa Nahrung aus der Flasche statt den körperlichen Kontakt zur Mutter beim Stillen), oder wenn nur unsere Leistung honoriert wird, nicht aber unsere Freude an der Tätigkeit selbst. Was bleibt, ist ein freudloses Dasein, geprägt von dem Vergleich mit der Umwelt, die Fähigkeiten Entscheidungen aus sich selbst zu treffen werden unmöglich, zu sehr sind wir dazu genötigt, dem Außen zu entsprechen. Das innere Gefühl wird ersetzt durch Uniformierung.


Die defensive Abgrenzung - Trotz
In unserer Entwicklung ist die Trotzphase eine, in der wir unser eigenes ICH erkennen und herausfinden, was unsere Persönlichkeit alles ausrichten kann. Eine Zeit der Orientierung. Dies sehe ich als Demonstration der Eigenständigkeit - als ein sich behaupten wollen. Es ist allerdings eine vorübergehende Erscheinung, bleiben wir in dieser Phase stecken, so machen wir uns abhängig von jenen, denen wir trotzen. Wenn die Bezugsperson in einer Zeit der "sensiblen Periode" (Perioden, in denen Kinder bereit sind, einen Entwicklungsschritt zu machen, sie sind offen für ein bestimmtes Thema.) das Kind stört, sprich das Kind an der Natürlichkeit seiner Entwicklung hemmt, reagiert das Kind mit Zorn und Wut. Kinder versuchen mit dem Verhalten zu erreichen, ihre Bedürfnisse zu erfüllen, bleibt der Erfolg aus den sie durch den Widerstand zu erreichen versuchen, so geschieht es oft, dass das Kind in diesem Verhalten verhaftet bleibt. Es muss sich abgrenzen, um sein Innerstes zu schützen, um nicht an dem Gefühl zu zerbrechen. Es ist ein Rückzug des "inneren Kindes".
In seinem weiteren Leben bleiben die Beziehungen geprägt von Emotionen wie Verstockung, Trotz, Gleichgültigkeit, Resignation, Zynismus, Aggressivität. Dieses aggressive Verhalten ist der Versuch, die dadurch entstehende Frustration umzuwandeln. Die Emotionen richten sich in diesem Falle nicht auf das Kind selbst, sondern nur auf jene, die diese Frustration auslösen. Gleichzeitig aber trennt sich das Kind damit aber auch von dem Spüren seiner Bedürfnisse oder es nimmt sich mit "Gewalt", was es benötigt. Was, wenn diese Impulse zur Eigenständigkeit, zur Erfüllung der eigenen Bedürfnisse, seitens der Bezugsperson nicht geschätzt werden, sondern durch Liebesentzug und ähnlichem unterdrückt werden? In diesem Fall resigniert das Kind, es zieht sich zurück. Gedanken und das Gefühl, seine Impulse seien nicht gerechtfertigt, werden das Kind nötigen, den Kontakt zur Natürlichkeit seine Bedürfnisse zu leben ersetzen durch die Abhängigkeit der Bezugsperson - die vollständig im Bewerten und Beurteilen verhaftet ist und dies somit auch dem Kind weiter gibt - da das Kind ständig die Reaktion der Bezugsperson abwartet, anstelle des Spürens der eigenen Impulse tritt das Bewertende der Bezugspersonen.

Das zwanghafte Gefühl, das Leben der Bezugsperson schützen zu müssen
In einer weiteren Periode der Entwicklung des Kindes, der Latenzzeit im Alter von 5 bis 11 Jahren, öffnet sich das Kind, um durch innere und äußere Konflikte Erfahrungen in sich auf zu nehmen.
Hier kommt die dritte Auswirkung von Abhängigkeit zum Tragen. Gerade dann, wenn das Kind ungestört seine Entwicklung vorantreiben sollte, wird es gestört, etwa durch Ängste der Bezugsperson oder andere störende Faktoren. Anstelle eines Fortschritts in der Entwicklung, fühlt sich das Kind genötigt - es ist ein zwanghaftes Gefühl - die Bezugsperson zu schützen. Die Wurzeln eines solchen Verhaltens liegen oft schon im Säuglingsalter - hier ist die Verbindung zur Mutter sehr stark und der Säugling besonders empfänglich für die Stimmungen der Mutter, wie etwa Ängste, Besorgnis, Probleme in der Partnerschaft.
"Jedesmal, wenn ein Kind schuldlos sein Leben verrät, um seine bedürftigen Eltern zu schützen, bleibt das empfängliche, entwicklungsbereite, unverbrauchte, zeitlos lebensfrohe und lebensneugierige göttliche Kind - der heile Kern eines jeden Menschen - vor einer Schwelle zurück, die diesmal den Namen der bedürftigen Eltern trägt." P. Schellenbaum, Die Spur des verborgenen Kindes.
Das Kind trennt seinen Kern, sein Innerstes, um den bedürftigen Eltern den, wie es selbst glaubt, nötigen Schutz zu geben. Eine Zeit in der das Kind selbst dieses Schutzes bedarf. Dadurch bleibt das Kind in seiner Entwicklung zurück. Das erwachsen gewordene Kind projiziert nun seine damals nicht gelebte Bedürftigkeit, der unerfüllten Suche nach Liebe und Zuwendung, auf die Beziehung mit seinen eigenen Kindern. Es ergibt sich eine Kettenreaktion aus der Bedürftigkeit, die eine gegenseitige Abhängigkeit durch Generationen hindurch ergibt.

Verachtung - Deckgefühl für verdrängte Empfindungen
Die natürliche Entwicklung in unserer Kindheit hängt unter anderem von der Fürsorge, der Liebe und Zuwendung die unsere Bezugspersonen uns gegenüber aufwenden, ab. Sollten wir in unserer Kindheit nicht genügend Zuwendung erfahren haben, so begeben wir uns als erwachsener Mensch in Abhängigkeit zu jenen Menschen, von denen wir uns diese Zärtlichkeit und Fürsorge erhoffen. Wir laufen dabei etwas nach, dem die Außenwelt nicht gerecht werden kann.
Im Grunde ist es eine Suche nach etwas, dass wir nie wieder erreichen können. Genau diese Ohnmacht spüren wir aber auch in diesen Beziehungen. Anstelle den Anderen mit Spiegelung und Zuwendung zu begegnen, reagieren wir mit Verachtung zu jenem Menschen hin, von dem wir Zärtlichkeit fordern. Da, wo Liebe und Zuwendung sein sollte, wo wir selbst diese Gefühle einem anderen gegenüber zum Ausdruck bringen sollten, reagieren wir, indem wir die Beziehung durch unser destruktives Verhalten verhindern. Nicht die Person, deren Zuwendung wir erwidern sollten ist das Ziel unserer Aggression, vielmehr sind wir selbst es, die diese Verachtung trifft. Doch verdrängen wir diese Selbstverachtung. Wer niemals Liebe in seiner Kindheit erfahren durfte, zumindest nicht in dem benötigten Ausmaß, stellt seine Bedürfnisse zurück. Wir glauben, dass wir die Liebe, die wir fordern, nicht verdient haben. Wir drängen unser Innerstes zurück und geben unseren Bedürfnissen keinen Raum mehr - das geht so weit, dass wir nicht nur uns verachten, sondern auch all jene, die uns diese Zärtlichkeit und Geborgenheit geben wollen.
Hier können wir wieder von Projektion sprechen, projizieren wir doch diese "gelernte Verachtung" auf jene, die diese Eigenschaften, die wir selbst leben wollen, eben Liebe zu geben und sie zu empfangen, besitzen.
Diese Abwehr der Gefühle dient mit unter auch dem Schutz vor der Zurückweisung oder entsteht durch die Scham der unbeantworteten Werbung um die Liebe seiner Bezugspersonen. Dieses Verhalten geht eben soweit, dass wir uns schließlich selbst für unsere Emotionen verachten. Wir geben insgeheim unseren Bezugspersonen Recht, dass wir diese Liebe nicht verdient haben.
Es ist paradox, aber gerade aus diesem Grund - da wir unsere Emotionen nicht leben können - machen wir uns von Anderen abhängig. Eine stetige Suche nach Liebe, die, wenn sie erwidert wird, von uns zurückgewiesen wird.

Sucht

"Der süchtige Mensch sucht die Flussqualität kindlicher Existenz nicht auf dem geduldigen inneren Weg kontinuierlichen Spürbewussteins, sondern durch die Übersprungshandlung eines Raubes." P. Schellenbaum, Die Spur des verborgenen Kindes.

Sucht ist ein Versuch das heile Kind zu finden, mit künstlichen Mitteln die sich aus der Sucht ergeben. Die Auflösung der Hemmungen, Entfremdungen, Erstarrungen, die Fähigkeit in den Fluss des Lebens ein zu tauchen und spürend im Leben zu stehen, können nicht durch künstliche Mittel, wie etwa Drogen oder Alkohol, erreicht werden. Im Gegenteil, es führt uns weg vom Weg - es macht uns stumpf und bewegungslos. Genau dieser Gegensatz macht es uns so schwer, von der Sucht weg zu kommen. Immer tiefer wird die Abhängigkeit von dieser künstlichen Auflösung unserer Erstarrungen.
Wir werden zum Opfer - wir machen uns abhängig vom künstlichen Raub und von jener Welt, durch die wir unser "inneres Kind" verdrängt haben. Bei süchtigen Menschen ist das "innere Kind" schon oft vor der Schwelle der Geburt zurück geblieben. Vielfach können wir in Süchtigen eine Todessehnsucht erkennen, der Wille, gar nicht erst geboren zu sein ist bei manchen Drogensüchtigen immer wieder zu bemerken.
Unter Drogeneinfluss kommt der Süchtige in einen Zustand der Geborgenheit, Geschütztheit und der Wärme. Ein Zustand, den wir im Mutterleib erleben durften, in dem alle vitalen Bedürfnisse gestillt waren. Die Verbindung zum "heilen Kind" war noch vollkommen. Doch diese Verbindung zum "inneren Kind" wurde bei Süchtigen schon bald nach der Geburt unterbrochen. Bleibt dieses "innere Kind" verborgen, bleiben wir anlehnungsbedürftig, lenkbar und in der Sucht verhaften.
Der Weg aus der Sucht erfolgt niemals plötzlich und mit einem Mal. Es ist meist ein steiniger Weg mit vielen Rückschlägen. Der Süchtige muss sein "inneres Kind" lebenslange immer wieder gebären. Kaum ist eine Schwelle, in Richtung des Spürens, überschritten, erscheint schon die nächste Aufgabe. Das Empfinden nach dem wir in der Sucht streben ist eine inner Leere - das fehlende, verdrängte "innere Kind" - zu füllen, bzw. sie erst gar nicht zu spüren.
Die Vermeidung aller unangenehmen Dinge ist, wie in anderen Bereichen unseres Daseins, hier nicht zielführend. Wir verdrängen diese innere Leere, und dabei sind wir äußerst kreativ - zu viel Arbeit, Essen, Sport (Extremsportarten), Trinken, Tabletten …
Wir vermeiden eben das, was wir suchen, namentlich uns zu fühlen und aus diesem uns spüren heraus die innere Leere zu füllen. Lassen wir hingegen zu, diese innere Leere lange genug zu spüren, stehen wir schließlich vor der "Geburt" des "inneren Kindes". Es ist ein Verzicht auf den künstlichen Raub, durch den wir das bekommen, wonach wir uns sehnen.
Wir werden in Verbindung kommen mit dem Moment in dem wir leben. Die Offenheit wird uns ein neues Bewusstsein geben, aus dem heraus wir immer tiefer in die Gefangenschaft unseres Schicksals Einblick bekommen.

Wie können wir den Kontakt zu dem inneren Kind wieder herstellen oder ihn festigen?
In erster Linie muss es darum gehen, sich selbst zu spüren und sich in diesem Spüren zu Beobachten. Dies ist kein leichter Schritt und es bedarf einer Menge an Geduld um sein Spüren erleben zu können. Ein weiterer Schritt ist es, dieses Spüren auch zu akzeptieren ohne es zu bewerten. All zu oft geraten wir daran, unser Erleben zu bewerten, gerade aber das Bewerten bringt uns weit weg von unserem "inneren Kind". Es bringt uns mehr in die Situation, uns nach dem Außen zu richten, uns der Gesellschaft anzupassen. Wenn wir beurteilen, brauchen wir einen Maßstab, genau diesen Maßstab gibt uns die Gesellschaft vor. Wenn wir die Anerkennung in der Gesellschaft und bei anderen suchen, bleibt unser "inneres Kind" in der Verborgenheit zurück, wir entfernen uns wieder vom Spüren, verlieren den Kontakt zum "inneren Kind".
In dem Kurs Körperbewusstsein intensiv, werde ich zwei Zugänge zum "inneren Kind" vorstellen. Zum einem sind es Körperübungen, die uns in Kontakt bringen mit uns selbst und die unser Körperbewusstsein schärfen. Ein Mittel sich spürend zu entdecken, sich selbst kennen zu lernen.
Der andere Zugang wird ein geistiger Weg sein, durch Meditation, Körper und Traumreisen werden wir den Kontakt zum "inneren Kind" herstellen, und unser Sein wie es war und wie es ist, reflektieren.


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TRANSFETTE – BEQUEM FÜR DIE INDUSTRIE, MACHT UNS ABER KRANK…

Im Rahmen einer Untersuchung an der Harvard University Boston konnten generelle Zusammenhänge zwischen Ernährung und Diabetes aufgeklärt werden. Sie gaben unter anderem Entwarnung, dass Fett generell das Krebsrisiko erhöhe. Die Gefahr liege nicht in natürlichen Fetten. Es gibt eine enorme Zunahme an Herzkrankheiten und Diabetes im Lauf des 20. Jahrhunderts. Die Forscher bringen diese Häufung in Zusammenhang mit den künstlich hergestellten Fettsäuren, den so genannten Transfetten.
Vorteile bringen diese Fette nur der Industrie, werden doch die Haltbarkeit verlängert, die Temperatur beim Frittieren kann höher sein und das Öl muss seltener erneuert werden, gehärtetes Öl ist billiger und sie verleihen den Croissants eine luftige und knusprige Konsistenz. Im menschlichen Körper aber verhalten sich die Transfette eher wie Gift.

Bei Versuchen mit Ratten etwa, eine Gruppe der Ratten wurde mit einer erhöhten Dosis an Transfetten gefüttert, die andere bekam dieselbe Menge an natürlichen Fetten. Das Ergebnis war bezeichnend.
Die Ratten sollten den Weg durch ein Labyrinth zu einer Schale mit Wasser finden. Die mit Transfetten gefütterten Ratten hatten deutliche Lernschwierigkeiten und benötigten für die Auffindung fünfmal so lange.
Die Tiere der Transfett-Gruppe wiesen eine systematische Entzündung im gesamten Organismus auf. Hieraus kann geschlossen werden, dass Transfette Entzündungen bei Atherosklerose und Diabetes eine wesentliche Rolle spielen.
Die Politik in Dänemark hat bereits vor einem Jahr darauf reagiert. Der Verkauf von Nahrungsmittel, mit mehr als zwei Prozent Anteil an industriell hergestellten Transfett-Säuren enthalten, sind für den Verkauf nicht zugelassen. Doch diese Regelung wurde in der EU nicht übernommen, hier setzte sich die mächtige Industrielobby leider durch.

Was sind Transfette?
Es sind gehärtete Fette, die durch das erhitzen von Pflanzenöl unter Druck und mit Hilfe von Katalysatoren dem Einfluss von Wasserstoff ausgesetzt werden, dabei entstehen aus ungesättigten Fettsäuren Transfette (Elaidinsäure). Es geschehen dabei extreme chemische Veränderungen. Die Fette sind molekular viel dichter gepackt, sie neigen viel weniger zur Oxidation, werden nicht so schnell ranzig und sind höher erhitzbar.
Nachdem Gesundheitsministerin Rauch-Kallat bis jetzt keine Maßnahmen gesetzt hat, da es keine stichhaltigen Beweise für die Schädlichkeit von Transfetten gibt, hat die Arbeiterkammer 81 Produkt getestet. Bedenklich ist, dass etwa jedes vierte Produkt in Dänemark nicht zugelassen würde, da es die 2% Grenze überschreitet.

Die Testergebnisse findest du, im pdf Format, unter:
http://wien.arbeiterkammer.at/pictures/transfettsaeuren.pdf


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DAS WASSER LEBT

Wir bestehen zu 70 - 75% aus Wasser. Dies lässt den Schluss offen, dass Wasser eine besondere Bedeutung in unserem Leben und in einer besonderen Verbindung mit unserem Dasein hat. Der Forscher Masaru Emoto hat eine Methode entwickelt die Energie des Wassers zu veranschaulichen. Durch das Gefrieren von Wassertropfen gelang es ihm, nach einer unzähligen Anzahl an Versuchen das Wasser bei der Kristallisation zu fotografieren. Die Ergebnisse dabei sprechen für sich und sie lassen auch einiges an Interpretation offen.
Wasser ist nicht nur ein Stoff, sondern die Verkörperung der Lebenskraft der großen Natur. Es belebt alles Leben und dient der Reinigung. In den Fotografien von Masaru Emoto wird klar, was für ein wunderbarer Reiz vom Wasser ausgeht, es macht den Eindruck, eine eigene Seele zu besitzen. Und wirklich, Wasser hat die Fähigkeit, Information zu speichern, und sie weiter zu geben. Das Wasser ist der Spiegel unseres Herzens. Dies verdeutlichen die Fotografien der Wasserkristalle, wo zuvor das Wasser mit Worten besprochen wurde. Bei dem Wort "Danke" etwa bildete sich ein wunderschöner Kristall, wogegen das Wort "Dummkopf" einen Kristall bildete, der dem Wort auch entspricht.
Wie kann das sein?
Wenn wir uns die Struktur des Lebendigen, der Materie oder unserer Erde ansehen, so stellen wir fest, dass alles aus noch viel kleineren Teilen besteht. Teile, die wir mit unseren Augen nicht sehen können. Gehen wir ganz tief in die Materie, so sehen wir ein Bild von den kleinsten Teilen, den Atomen, Elektronen … und wir bemerken dabei, dass sich diese, als fest geglaubte, Materie bewegt. Alles in unserem Universum schwingt, alles ist Schwingung. Die Quantenphysik geht diesen Eigenschaften der Materie nach.
Jeder Mensch besitzt eine eigene Schwingung. Wir können diese Schwingung auch spüren. Mit manchen kommen wir in Resonanz, andere hingegen lehnen wir ab ohne mit diesen Menschen je ein Wort gewechselt zu haben. Wir nehmen instinktiv diese Schwingungen wahr, ohne es mit unserem Bewusstsein zu realisieren. Dies geht oft so weit, dass wir von anderen mitgerissen werden, dass die Schwingung des Anderen teilweise zur Schwingung von uns wird. Auch mit "nicht lebender" Materie gibt es diese Resonanz, nicht umsonst gibt es heilige Orte, zu denen Millionen Menschen strömen, aber auch Orte, an denen sich Unfälle häufen.
Auch das Wasser ist für diese Schwingung empfänglich. Es nimmt Schwingung von außen auf bzw. kommt damit in Resonanz - es gleicht sich der Umwelt an. Es ist uns ein Spiegel.


Weiter Beiträge bezüglich Wasser, findest Du auf unserer hompage:
http://energiewerk.at/wissen/wasser.php
http://energiewerk.at/wissen/emoto.php


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