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NEWSLETTER NR.: 02/2006 
DIE SUCHE NACH DEM INNEREN KIND. (TEIL 2) Wenn ich von dem "inneren
Kind" spreche, so bezieht sich das nicht auf die Tendenz, einer "kindischen"
und nicht ernst zu nehmenden Art unseren Alltag zu leben. Dem Kind entsprechen
Eigenschaften wie die Lebendigkeit in uns, die Fähigkeit zum Wachstum, zur
Kreativität, die Verbundenheit zu Leben selbst, eine bewertungsfreie Offenheit.
Im Kind selbst finden wir alle diese Eigenschaften in einem natürlichen Ausmaß,
sie sind mit den eigenen Gefühlen in Verbindung, sie spüren sich selbst
noch. Kinder leben die Trauer, die Freude, den Zorn in dem "Moment",
in dem sie ihn spüren, folglich sind sie auch noch in Verbindung mit dem
Augenblick - es möchte von den Aufgaben der Zukunft noch nichts wissen und
das Vergangene ist vorbei, seine Aufmerksamkeit widmet sich voll und ganz der
Gegenwart in der es lebt. Mit dieser Einstellung erlebt ein Kind - und auch ein
Erwachsener - den Moment und ist ohne Einschränkungen in Verbindung mit seinem
Leben. Die gesamte Aufmerksamkeit richtet sich nach innen und der Tätigkeit
des Moments. Das "innere Kind" steht in einer engen Verbindung mit
unserer Ursprünglichkeit, mit dem Leben ohne es bewerten zu müssen,
es ist unser kreatives Potential, unsere Fähigkeit uns zu entwickeln. "Ohne
das Kind, das ihm hilft, sich ständig zu erneuern, würde der Mensch
degenerieren. Wenn der Erwachsene sich nicht um Erneuerung bemüht, bildet
sich rings um seinen Geist ein harter Panzer, der ihn gefühllos werden lässt,
und damit verliert er schließlich sogar sein Herz." M. Montessori,
Kinder sind anders, S112. Wer sein "inneres Kind" verleugnet,
verloren hat oder versteckt hält hat auch das Gefühl zu sich selbst
zum Augenblick und zu seinem Spüren verloren. Wir wählen diesen Weg
nicht freiwillig, er entsteht. Verantwortlich können viele Situationen oder
Menschen sein. Auslöser für den Rückzug des "inneren Kindes"
kann etwa der Schutz vor seelischen Verletzungen sein, der durch Zurückweisung,
falsch verstandene Erziehung oder Erziehungswut entsteht. In diesem Teil des
Themas möchte ich auf die Abhängigkeit von Kindern hinweisen und einige
Möglichkeiten, wie in dieser Interaktion zwischen Bezugsperson und Kind das
"innere Kind" auf der Strecke bleiben kann. Zunächst aber die
Frage nach der Bedeutung der Abhängigkeit. Abhängigkeit hat sehr
oft den Ursprung in einer Frustration. Werden die natürlichen Bedürfnisse
des Kindes, die aus einem inneren Impuls entspringen, versagt, so kommt es zu
einer Störung der Entwicklung. Das Kind verliert das Gespür für
seine natürliche Entwicklung, aus seinem inneren Antrieb. In der Hoffnung,
das Versagte doch noch zu bekommen, macht sich das Kind von dem "Außen"
- von jener Person, von der es insgeheim hofft, doch noch seine Bedürfnisse
nach Liebe und Zuwendung zu bekommen - abhängig. Weiter noch, es verliert
völlig den Bezug zu sich selbst, seinem inneres Potential zur selbstbestimmten
Entwicklung. Die Abhängigkeit kann nicht gleich gesetzt werden mit dem
Angewiesen sein. Das Angewiesen sein beschränkt sich klar auf eine eingegrenzte
Hilfestellung ohne Ohnmacht und sie beruht auf Gegenseitigkeit. Suchen wir
nicht die Abhängigkeit, weil wir Angst haben, das Eigene zu verlieren und
weil wir den benötigten Schutz suchen? "Die Angst
ist der Leim, mit dem Menschen sich aneinander heften und in ihrer Bewegungsfreiheit
verkleben." P. Schellenbaum, Aggression zwischen Liebenden. Die Angst
führt uns in die Abhängigkeit, sie versucht das fest zu halten, was
wir nicht bekommen können und nicht bereit sind, Anderen zu geben. Abhängigkeit
- der Einfluss der Bindung zur Bezugsperson Bedürftigkeit, Hilflosigkeit
und Ohnmacht Die Abhängigkeit, die solche Gefühle auslöst, sie
hat ihren Ursprung im Säuglingsalter, entstehen in Situationen, in denen
wir durchaus fähig wären für uns selbst Verantwortung zu übernehmen
um mit Tatkraft unser Ziel zu realisieren. Anstelle von bejahender Spiegelung,
emotionaler Wärme und dem Austausch tritt die Bezugsperson als Beschützer
oder in der Rolle des Anklägers auf. Dabei vergisst der Erwachsene, dass
das Kind ein ihm zugrunde liegendes Potential zur Entwicklung innehat. Lassen
wir hingegen zu, dass sich das Kind in einer selbst bestimmenden Art entwickeln
kann, so müssen wir auch die "sensiblen Perioden" berücksichtigen.
Perioden, in denen das Kind von sich aus bestimmt, was es in sein Leben aufnehmen
möchte. Schränken wir das Kind in solchen Perioden ein, so wird dieses
Potential des natürlichen Lernens gestört. Hier wird zum ersten Mal
Entwicklung unterbrochen, aus dem selbstständigen Kind, das sich nach seinem
Innersten orientiert, wird ein Wesen, das sich mit der Welt und der Gesellschaft
vergleicht. Aus der Orientierung wird ein Vergleichen mit Anderen. Eine Eigenschaft,
die das Kind nötigt sich von seinen eigenen Bedürfnissen zu distanzieren.
Eine Entfremdung vom kindlichen Selbst. Eine Trennung vom Selbst, um die Frustration
und den damit verbundenen Schmerz zu ertragen. Das "innere Kind" geht
damit nicht vollständig verloren, es bleibt lediglich verborgen. Wir ziehen
uns in uns selbst zurück, wenn wir statt Liebe nur das Notwendigste bekommen,
um am Leben zu bleiben (etwa Nahrung aus der Flasche statt den körperlichen
Kontakt zur Mutter beim Stillen), oder wenn nur unsere Leistung honoriert wird,
nicht aber unsere Freude an der Tätigkeit selbst. Was bleibt, ist ein freudloses
Dasein, geprägt von dem Vergleich mit der Umwelt, die Fähigkeiten Entscheidungen
aus sich selbst zu treffen werden unmöglich, zu sehr sind wir dazu genötigt,
dem Außen zu entsprechen. Das innere Gefühl wird ersetzt durch Uniformierung. Die
defensive Abgrenzung - Trotz In unserer Entwicklung ist die Trotzphase
eine, in der wir unser eigenes ICH erkennen und herausfinden, was unsere Persönlichkeit
alles ausrichten kann. Eine Zeit der Orientierung. Dies sehe ich als Demonstration
der Eigenständigkeit - als ein sich behaupten wollen. Es ist allerdings eine
vorübergehende Erscheinung, bleiben wir in dieser Phase stecken, so machen
wir uns abhängig von jenen, denen wir trotzen. Wenn die Bezugsperson in einer
Zeit der "sensiblen Periode" (Perioden, in denen Kinder bereit sind,
einen Entwicklungsschritt zu machen, sie sind offen für ein bestimmtes Thema.)
das Kind stört, sprich das Kind an der Natürlichkeit seiner Entwicklung
hemmt, reagiert das Kind mit Zorn und Wut. Kinder versuchen mit dem Verhalten
zu erreichen, ihre Bedürfnisse zu erfüllen, bleibt der Erfolg aus den
sie durch den Widerstand zu erreichen versuchen, so geschieht es oft, dass das
Kind in diesem Verhalten verhaftet bleibt. Es muss sich abgrenzen, um sein Innerstes
zu schützen, um nicht an dem Gefühl zu zerbrechen. Es ist ein Rückzug
des "inneren Kindes". In seinem weiteren Leben bleiben die Beziehungen
geprägt von Emotionen wie Verstockung, Trotz, Gleichgültigkeit, Resignation,
Zynismus, Aggressivität. Dieses aggressive Verhalten ist der Versuch, die
dadurch entstehende Frustration umzuwandeln. Die Emotionen richten sich in diesem
Falle nicht auf das Kind selbst, sondern nur auf jene, die diese Frustration auslösen.
Gleichzeitig aber trennt sich das Kind damit aber auch von dem Spüren seiner
Bedürfnisse oder es nimmt sich mit "Gewalt", was es benötigt.
Was, wenn diese Impulse zur Eigenständigkeit, zur Erfüllung der eigenen
Bedürfnisse, seitens der Bezugsperson nicht geschätzt werden, sondern
durch Liebesentzug und ähnlichem unterdrückt werden? In diesem Fall
resigniert das Kind, es zieht sich zurück. Gedanken und das Gefühl,
seine Impulse seien nicht gerechtfertigt, werden das Kind nötigen, den Kontakt
zur Natürlichkeit seine Bedürfnisse zu leben ersetzen durch die Abhängigkeit
der Bezugsperson - die vollständig im Bewerten und Beurteilen verhaftet ist
und dies somit auch dem Kind weiter gibt - da das Kind ständig die Reaktion
der Bezugsperson abwartet, anstelle des Spürens der eigenen Impulse tritt
das Bewertende der Bezugspersonen.
Das zwanghafte Gefühl,
das Leben der Bezugsperson schützen zu müssen In einer weiteren
Periode der Entwicklung des Kindes, der Latenzzeit im Alter von 5 bis 11 Jahren,
öffnet sich das Kind, um durch innere und äußere Konflikte Erfahrungen
in sich auf zu nehmen. Hier kommt die dritte Auswirkung von Abhängigkeit
zum Tragen. Gerade dann, wenn das Kind ungestört seine Entwicklung vorantreiben
sollte, wird es gestört, etwa durch Ängste der Bezugsperson oder andere
störende Faktoren. Anstelle eines Fortschritts in der Entwicklung, fühlt
sich das Kind genötigt - es ist ein zwanghaftes Gefühl - die Bezugsperson
zu schützen. Die Wurzeln eines solchen Verhaltens liegen oft schon im Säuglingsalter
- hier ist die Verbindung zur Mutter sehr stark und der Säugling besonders
empfänglich für die Stimmungen der Mutter, wie etwa Ängste, Besorgnis,
Probleme in der Partnerschaft. "Jedesmal, wenn ein Kind schuldlos sein
Leben verrät, um seine bedürftigen Eltern zu schützen, bleibt das
empfängliche, entwicklungsbereite, unverbrauchte, zeitlos lebensfrohe und
lebensneugierige göttliche Kind - der heile Kern eines jeden Menschen - vor
einer Schwelle zurück, die diesmal den Namen der bedürftigen Eltern
trägt." P. Schellenbaum, Die Spur des verborgenen Kindes. Das Kind
trennt seinen Kern, sein Innerstes, um den bedürftigen Eltern den, wie es
selbst glaubt, nötigen Schutz zu geben. Eine Zeit in der das Kind selbst
dieses Schutzes bedarf. Dadurch bleibt das Kind in seiner Entwicklung zurück.
Das erwachsen gewordene Kind projiziert nun seine damals nicht gelebte Bedürftigkeit,
der unerfüllten Suche nach Liebe und Zuwendung, auf die Beziehung mit seinen
eigenen Kindern. Es ergibt sich eine Kettenreaktion aus der Bedürftigkeit,
die eine gegenseitige Abhängigkeit durch Generationen hindurch ergibt. Verachtung
- Deckgefühl für verdrängte Empfindungen Die natürliche
Entwicklung in unserer Kindheit hängt unter anderem von der Fürsorge,
der Liebe und Zuwendung die unsere Bezugspersonen uns gegenüber aufwenden,
ab. Sollten wir in unserer Kindheit nicht genügend Zuwendung erfahren haben,
so begeben wir uns als erwachsener Mensch in Abhängigkeit zu jenen Menschen,
von denen wir uns diese Zärtlichkeit und Fürsorge erhoffen. Wir laufen
dabei etwas nach, dem die Außenwelt nicht gerecht werden kann. Im Grunde
ist es eine Suche nach etwas, dass wir nie wieder erreichen können. Genau
diese Ohnmacht spüren wir aber auch in diesen Beziehungen. Anstelle den Anderen
mit Spiegelung und Zuwendung zu begegnen, reagieren wir mit Verachtung zu jenem
Menschen hin, von dem wir Zärtlichkeit fordern. Da, wo Liebe und Zuwendung
sein sollte, wo wir selbst diese Gefühle einem anderen gegenüber zum
Ausdruck bringen sollten, reagieren wir, indem wir die Beziehung durch unser destruktives
Verhalten verhindern. Nicht die Person, deren Zuwendung wir erwidern sollten ist
das Ziel unserer Aggression, vielmehr sind wir selbst es, die diese Verachtung
trifft. Doch verdrängen wir diese Selbstverachtung. Wer niemals Liebe in
seiner Kindheit erfahren durfte, zumindest nicht in dem benötigten Ausmaß,
stellt seine Bedürfnisse zurück. Wir glauben, dass wir die Liebe, die
wir fordern, nicht verdient haben. Wir drängen unser Innerstes zurück
und geben unseren Bedürfnissen keinen Raum mehr - das geht so weit, dass
wir nicht nur uns verachten, sondern auch all jene, die uns diese Zärtlichkeit
und Geborgenheit geben wollen. Hier können wir wieder von Projektion sprechen,
projizieren wir doch diese "gelernte Verachtung" auf jene, die diese
Eigenschaften, die wir selbst leben wollen, eben Liebe zu geben und sie zu empfangen,
besitzen. Diese Abwehr der Gefühle dient mit unter auch dem Schutz vor
der Zurückweisung oder entsteht durch die Scham der unbeantworteten Werbung
um die Liebe seiner Bezugspersonen. Dieses Verhalten geht eben soweit, dass wir
uns schließlich selbst für unsere Emotionen verachten. Wir geben insgeheim
unseren Bezugspersonen Recht, dass wir diese Liebe nicht verdient haben. Es
ist paradox, aber gerade aus diesem Grund - da wir unsere Emotionen nicht leben
können - machen wir uns von Anderen abhängig. Eine stetige Suche nach
Liebe, die, wenn sie erwidert wird, von uns zurückgewiesen wird. Sucht "Der
süchtige Mensch sucht die Flussqualität kindlicher Existenz nicht auf
dem geduldigen inneren Weg kontinuierlichen Spürbewussteins, sondern durch
die Übersprungshandlung eines Raubes." P. Schellenbaum, Die Spur des
verborgenen Kindes. Sucht ist ein Versuch das heile Kind zu finden, mit
künstlichen Mitteln die sich aus der Sucht ergeben. Die Auflösung der
Hemmungen, Entfremdungen, Erstarrungen, die Fähigkeit in den Fluss des Lebens
ein zu tauchen und spürend im Leben zu stehen, können nicht durch künstliche
Mittel, wie etwa Drogen oder Alkohol, erreicht werden. Im Gegenteil, es führt
uns weg vom Weg - es macht uns stumpf und bewegungslos. Genau dieser Gegensatz
macht es uns so schwer, von der Sucht weg zu kommen. Immer tiefer wird die Abhängigkeit
von dieser künstlichen Auflösung unserer Erstarrungen. Wir werden
zum Opfer - wir machen uns abhängig vom künstlichen Raub und von jener
Welt, durch die wir unser "inneres Kind" verdrängt haben. Bei süchtigen
Menschen ist das "innere Kind" schon oft vor der Schwelle der Geburt
zurück geblieben. Vielfach können wir in Süchtigen eine Todessehnsucht
erkennen, der Wille, gar nicht erst geboren zu sein ist bei manchen Drogensüchtigen
immer wieder zu bemerken. Unter Drogeneinfluss kommt der Süchtige in einen
Zustand der Geborgenheit, Geschütztheit und der Wärme. Ein Zustand,
den wir im Mutterleib erleben durften, in dem alle vitalen Bedürfnisse gestillt
waren. Die Verbindung zum "heilen Kind" war noch vollkommen. Doch diese
Verbindung zum "inneren Kind" wurde bei Süchtigen schon bald nach
der Geburt unterbrochen. Bleibt dieses "innere Kind" verborgen, bleiben
wir anlehnungsbedürftig, lenkbar und in der Sucht verhaften. Der Weg
aus der Sucht erfolgt niemals plötzlich und mit einem Mal. Es ist meist ein
steiniger Weg mit vielen Rückschlägen. Der Süchtige muss sein "inneres
Kind" lebenslange immer wieder gebären. Kaum ist eine Schwelle, in Richtung
des Spürens, überschritten, erscheint schon die nächste Aufgabe.
Das Empfinden nach dem wir in der Sucht streben ist eine inner Leere - das fehlende,
verdrängte "innere Kind" - zu füllen, bzw. sie erst gar nicht
zu spüren. Die Vermeidung aller unangenehmen Dinge ist, wie in anderen
Bereichen unseres Daseins, hier nicht zielführend. Wir verdrängen diese
innere Leere, und dabei sind wir äußerst kreativ - zu viel Arbeit,
Essen, Sport (Extremsportarten), Trinken, Tabletten
Wir vermeiden eben
das, was wir suchen, namentlich uns zu fühlen und aus diesem uns spüren
heraus die innere Leere zu füllen. Lassen wir hingegen zu, diese innere Leere
lange genug zu spüren, stehen wir schließlich vor der "Geburt"
des "inneren Kindes". Es ist ein Verzicht auf den künstlichen Raub,
durch den wir das bekommen, wonach wir uns sehnen. Wir werden in Verbindung
kommen mit dem Moment in dem wir leben. Die Offenheit wird uns ein neues Bewusstsein
geben, aus dem heraus wir immer tiefer in die Gefangenschaft unseres Schicksals
Einblick bekommen. Wie können wir den Kontakt
zu dem inneren Kind wieder herstellen oder ihn festigen? In erster Linie
muss es darum gehen, sich selbst zu spüren und sich in diesem Spüren
zu Beobachten. Dies ist kein leichter Schritt und es bedarf einer Menge an Geduld
um sein Spüren erleben zu können. Ein weiterer Schritt ist es, dieses
Spüren auch zu akzeptieren ohne es zu bewerten. All zu oft geraten wir daran,
unser Erleben zu bewerten, gerade aber das Bewerten bringt uns weit weg von unserem
"inneren Kind". Es bringt uns mehr in die Situation, uns nach dem Außen
zu richten, uns der Gesellschaft anzupassen. Wenn wir beurteilen, brauchen wir
einen Maßstab, genau diesen Maßstab gibt uns die Gesellschaft vor.
Wenn wir die Anerkennung in der Gesellschaft und bei anderen suchen, bleibt unser
"inneres Kind" in der Verborgenheit zurück, wir entfernen uns wieder
vom Spüren, verlieren den Kontakt zum "inneren Kind". In dem
Kurs Körperbewusstsein intensiv, werde ich zwei Zugänge zum "inneren
Kind" vorstellen. Zum einem sind es Körperübungen, die uns in Kontakt
bringen mit uns selbst und die unser Körperbewusstsein schärfen. Ein
Mittel sich spürend zu entdecken, sich selbst kennen zu lernen. Der andere
Zugang wird ein geistiger Weg sein, durch Meditation, Körper und Traumreisen
werden wir den Kontakt zum "inneren Kind" herstellen, und unser Sein
wie es war und wie es ist, reflektieren.
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TRANSFETTE – BEQUEM FÜR DIE INDUSTRIE, MACHT UNS ABER KRANK… Im Rahmen einer Untersuchung an der Harvard University Boston konnten
generelle Zusammenhänge zwischen Ernährung und Diabetes aufgeklärt
werden. Sie gaben unter anderem Entwarnung, dass Fett generell das Krebsrisiko
erhöhe. Die Gefahr liege nicht in natürlichen Fetten. Es gibt eine enorme
Zunahme an Herzkrankheiten und Diabetes im Lauf des 20. Jahrhunderts. Die Forscher
bringen diese Häufung in Zusammenhang mit den künstlich hergestellten
Fettsäuren, den so genannten Transfetten. Vorteile bringen diese Fette
nur der Industrie, werden doch die Haltbarkeit verlängert, die Temperatur
beim Frittieren kann höher sein und das Öl muss seltener erneuert werden,
gehärtetes Öl ist billiger und sie verleihen den Croissants eine luftige
und knusprige Konsistenz. Im menschlichen Körper aber verhalten sich die
Transfette eher wie Gift. Bei Versuchen mit Ratten etwa, eine Gruppe der
Ratten wurde mit einer erhöhten Dosis an Transfetten gefüttert, die
andere bekam dieselbe Menge an natürlichen Fetten. Das Ergebnis war bezeichnend. Die
Ratten sollten den Weg durch ein Labyrinth zu einer Schale mit Wasser finden.
Die mit Transfetten gefütterten Ratten hatten deutliche Lernschwierigkeiten
und benötigten für die Auffindung fünfmal so lange. Die Tiere
der Transfett-Gruppe wiesen eine systematische Entzündung im gesamten Organismus
auf. Hieraus kann geschlossen werden, dass Transfette Entzündungen bei Atherosklerose
und Diabetes eine wesentliche Rolle spielen. Die Politik in Dänemark hat
bereits vor einem Jahr darauf reagiert. Der Verkauf von Nahrungsmittel, mit mehr
als zwei Prozent Anteil an industriell hergestellten Transfett-Säuren enthalten,
sind für den Verkauf nicht zugelassen. Doch diese Regelung wurde in der EU
nicht übernommen, hier setzte sich die mächtige Industrielobby leider
durch. Was sind Transfette? Es sind gehärtete
Fette, die durch das erhitzen von Pflanzenöl unter Druck und mit Hilfe von
Katalysatoren dem Einfluss von Wasserstoff ausgesetzt werden, dabei entstehen
aus ungesättigten Fettsäuren Transfette (Elaidinsäure). Es geschehen
dabei extreme chemische Veränderungen. Die Fette sind molekular viel dichter
gepackt, sie neigen viel weniger zur Oxidation, werden nicht so schnell ranzig
und sind höher erhitzbar. Nachdem Gesundheitsministerin Rauch-Kallat bis
jetzt keine Maßnahmen gesetzt hat, da es keine stichhaltigen Beweise für
die Schädlichkeit von Transfetten gibt, hat die Arbeiterkammer 81 Produkt
getestet. Bedenklich ist, dass etwa jedes vierte Produkt in Dänemark nicht
zugelassen würde, da es die 2% Grenze überschreitet. Die Testergebnisse
findest du, im pdf Format, unter: http://wien.arbeiterkammer.at/pictures/transfettsaeuren.pdf
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DAS WASSER LEBT Wir bestehen zu 70 - 75% aus Wasser. Dies lässt den Schluss offen,
dass Wasser eine besondere Bedeutung in unserem Leben und in einer besonderen
Verbindung mit unserem Dasein hat. Der Forscher Masaru Emoto hat eine Methode
entwickelt die Energie des Wassers zu veranschaulichen. Durch das Gefrieren von
Wassertropfen gelang es ihm, nach einer unzähligen Anzahl an Versuchen das
Wasser bei der Kristallisation zu fotografieren. Die Ergebnisse dabei sprechen
für sich und sie lassen auch einiges an Interpretation offen. Wasser ist
nicht nur ein Stoff, sondern die Verkörperung der Lebenskraft der großen
Natur. Es belebt alles Leben und dient der Reinigung. In den Fotografien von Masaru
Emoto wird klar, was für ein wunderbarer Reiz vom Wasser ausgeht, es macht
den Eindruck, eine eigene Seele zu besitzen. Und wirklich, Wasser hat die Fähigkeit,
Information zu speichern, und sie weiter zu geben. Das Wasser ist der Spiegel
unseres Herzens. Dies verdeutlichen die Fotografien der Wasserkristalle, wo zuvor
das Wasser mit Worten besprochen wurde. Bei dem Wort "Danke" etwa bildete
sich ein wunderschöner Kristall, wogegen das Wort "Dummkopf" einen
Kristall bildete, der dem Wort auch entspricht. Wie kann das sein? Wenn
wir uns die Struktur des Lebendigen, der Materie oder unserer Erde ansehen, so
stellen wir fest, dass alles aus noch viel kleineren Teilen besteht. Teile, die
wir mit unseren Augen nicht sehen können. Gehen wir ganz tief in die Materie,
so sehen wir ein Bild von den kleinsten Teilen, den Atomen, Elektronen
und wir bemerken dabei, dass sich diese, als fest geglaubte, Materie bewegt. Alles
in unserem Universum schwingt, alles ist Schwingung. Die Quantenphysik geht diesen
Eigenschaften der Materie nach. Jeder Mensch besitzt eine eigene Schwingung.
Wir können diese Schwingung auch spüren. Mit manchen kommen wir in Resonanz,
andere hingegen lehnen wir ab ohne mit diesen Menschen je ein Wort gewechselt
zu haben. Wir nehmen instinktiv diese Schwingungen wahr, ohne es mit unserem Bewusstsein
zu realisieren. Dies geht oft so weit, dass wir von anderen mitgerissen werden,
dass die Schwingung des Anderen teilweise zur Schwingung von uns wird. Auch mit
"nicht lebender" Materie gibt es diese Resonanz, nicht umsonst gibt
es heilige Orte, zu denen Millionen Menschen strömen, aber auch Orte, an
denen sich Unfälle häufen. Auch das Wasser ist für diese Schwingung
empfänglich. Es nimmt Schwingung von außen auf bzw. kommt damit in
Resonanz - es gleicht sich der Umwelt an. Es ist uns ein Spiegel. Weiter
Beiträge bezüglich Wasser, findest Du auf unserer hompage: http://energiewerk.at/wissen/wasser.php
http://energiewerk.at/wissen/emoto.php
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