ERNÄHRUNG
der
weg zur gesundheit
die ernährung ist einer der wichtigsten maßnahmen
mit hilfe derer wir gesundheit und wohlbefinden erlangen können.
das essen ist die wohl intensivste form des austausches mit unserer
umwelt. wir nehmen zwischen drei und fünf mahlzeiten täglich
zu uns. doch nicht immer ist uns bewusst, was das aufgenommene mit uns
macht, was es in uns auslöst.
im grunde ernähren wir uns nach dem vorbild unserer eltern, nur
all zu selten reflektieren wir diese gewohnheit. es liegt viel potenzial
der veränderung in diesem reflektieren der ernährungsgewohnheiten.
nahrung kann die beste art der medizin sein, wenn sie richtig angewendet
wird. wie erfährt ein mensch, was er im idealfall zu sich nehmen
kann?
VON "RICHTIGER" & "UNRICHTIGER"
ERNÄHRUNG
was jemand isst, hängt von vielen faktoren ab: hier spielt in erster
linie seine/ihre entwicklungsgeschichte eine rolle. die fragen, wie
seine/ihre vorfahren lebten, welche geschichte das land, in dem er/sie
aufgewachsen ist, hat sind nicht unwesentlich. diese faktoren und vieles
mehr beeinflussen die art und weise seiner/ihrer ernährung.
doch die anpassung an das aktuelle leben geht langsam, es benötigt
viele negative erfahrungen sich an aktuelle begebenheiten an zu passen.
umso schwieriger in unserer gesellschaft des überflusses. oft ist
es nicht der gedanke, was wir brauchen, sondern vielmehr was uns von
dem medien aufgedrängt wird, der unsere ernährungsgewohnheiten
lenkt. schade eigentlich.
"...wir haben genug zu essen,
aber keinen hunger.
wir haben häuser,
aber keine gemeinschaft. ..."
die "richtige" ernährung geht in
erster linie auf die bedürfnisse ein, die jeder von uns hat. fragen,
wie der mensch lebt, welche art der arbeit er hat, in welchem lebensalter
er sich befindet, welchen lebensabschnitt er lebt und vieles mehr, beeinflussen
die wahl der nahrungsmittel. auch wie nahrung zu sich genommen wird,
beeinflusst die art, wie sie für den menschen nutzbar gemacht werden
kann.
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VON DER AUSGEWOGENHEIT DER NAHRUNG
wichtig für die gesunde ernährung ist die ausgewogene verteilung
der nahrungsmittel. je nach mensch empfiehlt zum beispiel die makrobiotik
etwa ein drittel an gedreideprodukten, ein drittel an gemüse und
ein drittel an sonstigen produkten wie fleisch und fisch, hülsenfrüchte,
obst. diese allgemeine regel verändert sich durch den klimatischen
einfluss, der körperlichen arbeit und ähnlichem. so sind etwa
vermehrt yangprodukte zu verzehren, wenn ein mensch ständig den
äusseren bedingungen ausgeliefert ist, etwa arbeit im freien in
der kalten jahreszeit.
doch nicht nur die richtige verteilung der nahrungsmittelgruppen ist
wesentlich. auch die qualität der produkte beeinflusst die verarbeitung
und die nutzbarmachung der nahrung. wer sich nur von tiefkühlgemüse
ernährt, wird eher an mangelerscheinungen leiden als jener, der
frische produkte bevorzugt. durch den vorgang des konservierens mittels
des tieffrierens vergeht allmählich auch die lebensenergie in einer
pflanze. natürlich, bequem ist es in jedem fall, wenn ich für
die zubereitung meines essens nur etwa 10 bis 20 minuten benötige.
doch um welchen preis. unsere gesellschaft unterstütz diese art
des konsums durch ihre schnelllebige art. es ist industrie aufgebaut,
die nur für solcherlei produkte sorgt. unter welchen bedingungen
die menschen dort arbeiten müssen, sei dahin gestellt und ist auch
in diesem beitrag kein thema. gesagt sei nur, dass auch die energie
dieser menschen transportiert wird, die bedingt durch die arbeitssituation
auch ihre energie in diese produkte einbringen.
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PRO & CONTRA VEGETARISCHE ERNÄHRUNG
warum sich jemand dafür entscheidet, sich vegetarisch zu ernähren,
hat mehrere gründe. vegetarisch oder vegan lebende menschen leiden
weniger oft unter sogenannten zivilisationskrankheiten wie etwa bluthochdruck
oder ähnlichem. ob deshalb die lebenserwartung höher ist,
sei dahin gestellt. einige studien besagen, dass sie ledeglich anders
sterben und mit anderen krankheitsmustern konfrontiert sind. etwa müssen
menschen, die auf fleisch verzichten, sich wesentlich bewusster ernähren,
um nicht an den folgen von mangelerscheinungen zu erkranken.
wer auf fleisch nicht verzichten möchte, kann aber beruhigt werden.
nicht das fleisch an sich ist schädlich, vielmehr ist es der umgang
und der weg der verarbeitung des fleisches, die unserem körper
schaden könnten. das konsumverhalten des konsumenten steuert die
art der verarbeitung. der billigste gewinnt, auf qualität wird
in unserer zeit weniger geachtet. dieses verhalten nötigt die produzenten
zu massentierhaltung und anderen unwürdigen dingen in der produktion
von fleisch.
ein weiterer aspekt ist die quantität an verzehrtem fleisch. wer
jeden tag drei bis vier mal zu fleisch greift, wird wohl keinen ausgleich
in seiner ernährung finden.
[..über vegetarismus..]
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VON BIOLOGISCHEM & KONVENTIONELLEM FLEISCH
"...wobei fühlen sie sich letztlich
wohler? wenn sie wissen, dass ihr käse von einer kuh kam, die
sterilisierten hühnerkot speiste - oder wenn sie wissen, dass
er von einer kuh kam, die mit gedreide gefüttert wurde, das ein
hungriges kind hätte ernähren können?..."
von einer autorin in new scientist
es gäbe einiges zu berichten über konventionelle
nahrungsmittel, aber vor allem von konventionellem fleisch, das sehr
oft aus massentierhaltung stammt. hier nur ein grober auszug:
- die fleischindustrie verbraucht 80% der gesamten
energie und sie ist für etwa 70% der treibhausgase verantwortlich.
- die emissionen, die ein fleischlaibchen produziert,
liegen bei 796g co2, die eines getreidelaibchens bei gleichem gewicht
hingegen nur bei 63g co2. eine 13 x stärkere klimabelastung.
- 43 % der anthropogenen emissionen entweichen
dem verdauungstrakt von tieren aus intensivtierhaltung - allein in
österreich 260.000 tonnen ch4 - methan.
- der weltbevölkerung stehen in einem jahr
etwa 325 kg/kopf getreide zur verfügung, in österreich liegt
der durchschnitt bei 560 kg/kopf, 355 kg werden an vieh verfüttert.
würde die gesammte weltbevölkerung derart haushalten, so
würde das getreide gerade mal 3,5 der insgesammt 6 milliarden
mensche nähren.
dies ist nur ein kleiner auszug aus dem wahnsinn.
genauere beschreibung finden sie unter www.vegan.at.
dabei ist dieser umgang nicht nötig. wir verbrauchen derartige
unmengen an fleisch, dass es bereits gesundheitsschädlich ist.
doch frägt man jemanden, so heisst es, "ich esse eh` nicht
viel fleisch". der durchschnittsösterreicher kommt dabei auf
etwa 180 g fleisch pro tag, dabei sind die 400.000 vegetarier in östereich
mit einberechnet.
nicht mit einbezogen sind die teilweise tierquälerischen verfahren
in der fleischerzeugenden industrie, die medikamentenbeigabe im futter,
wie etwa antibiotika, wachstumsregulatoren oder gar die gentechnische
veränderung des erbgutes uvm.
in letzter zeit wurden einige studien veröffentlicht, die die qualität
von bio-fleisch untersuchten, hier ein kleiner auszug daraus. mehr information
gibt es auf www.ernte.at
als pdf datei.
- günstigere fettzusammensetzung.
tieren muss an zumindestens 200 tagen im jahr ein weidengang gewährt
werden. der gehalt an intramuskulärem fett ist geringer und der
anteil an ungesättigten fettsäuren im fettgewebe ist höher.
der gehalt an omega 3 fettsäuren ist 4-fach höher.
- tierische produkte weisen einen geringeren rückstand
an pestiziden und antibiotika auf, da diese stoffe in der bio produktion
untersagt sind.
- bio produkte sind garantiert gentechnikfrei.
versuche mit gentechnisch veränderten kartoffeln, die an ratten
verfüttert wurden, haben das wachstum sowie das immunsystem jüngerer
ratten beeinträchtigt.
- die biophotonenemission war bei stressarm geschlachteten
tieren geringer.
- der geschmack des fleisches ist wesentlich besser.
es zeigt sich, dass der genuss von biologisch hergestelltem
fleisch qualitativ besser ist, auch dem gedanken der nachhaltigkeit
rechnung getragen ist. hiervon profitiert unsere gesundheit sowie die
gesundheit unseres planeten.
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